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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Nordseeheilbad Wangerooge e.V. findest du hier .

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Antworten von Herrn Christoph Brunswick


Hier noch einmal unsere Fragen. Darunter ist dann die Antwort.

Falls Sie zum neuen Bürgermeister von Wangerooge gewählt werden, ...

1.: Bleibt das Schwimmbad in öffentlicher Trägerschaft den Insulanern und Gästen so erhalten, wie es in den letzten Jahren betrieben wurde (mit Innen- und Außenbecken)? Wie werden Sie die Finanzierung sicherstellen?

2.: Was wollen Sie gegen den Investitionsstau (insbesondere in der Schwimmbadtechnik) und gegen die angespannte Personaldecke im Schwimmbad unternehmen?

3.: Wie wollen Sie das Ehrenamt in den Vereinen auf der Insel stärken und beibehalten?

4.: Hier bitten wir um eine kurze und knappe Stellungnahme von Ihnen! / Was wollen Sie noch zu den Themen der o.g. Fragen sagen? (falls Sie noch weitere Angaben machen wollen, nur bitte kurz und knapp!)


Anwort von Herrn Christoph Brunswick:

zu Punkt 1
Diese Frage kann ich klar mit einem „Ja“ beantworten – das Schwimmbad soll in Trägerschaft der Gemeinde für jedermann erhalten bleiben. Für mich ist es eine der ureigenen Aufgaben eines Kur- und Badeortes, ein derartiges Bad vorzuhalten. Nicht nur, dass hier die Ausbildung von Schwimmerinnen und Schwimmern – so, wie Sie es auch formulieren – stattfinden kann und muss; gerade auch unter touristischen Aspekten ist das Bad nicht nur bei schlechtem Badewetter wichtig. Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang, dass ein Teil des Bades erst vor kurzer Zeit für viel Geld renoviert wurde.
Unstrittig ist für mich, dass die Finanzierung über die Gemeinde laufen muss. Dabei ist es schwierig, noch weiter an der Stellschraube „Eintrittspreise“ zu drehen, die zuletzt erneut angestiegen sind. Die entstehenden Kosten sind damit eh nicht komplett zu decken.

zu Punkt 2
Zunächst muss einmal festgestellt werden, welcher Investitionsbedarf besteht, wenn er nicht schon festgestellt wurde. Dann sollte priorisiert und die Machbarkeit abgewogen werden. Die Möglichkeiten der öffentlichen Förderung müssen dabei Berücksichtigung finden. Es wird zwar nicht einfach werden, aber vielleicht ergeben sich im Haushalt durch Umschichtung neue Möglichkeiten.
Personell ist das Ganze ausgereizt, denke ich – und ich kann mir nicht vorstellen, dass es hier aktuell Optimierungsmöglichkeiten gibt, was die Planung angeht. Ihre Anregungen zur Optimierungs, die Sie über Ihre Pressemitteilung vorgelegt haben, sowie das Angebot der DLRG, in Absprache mit der Gemeinde eventuell Aufsichtszeiten zu übernehmen, begrüße ich daher sehr!

zu Punkt 3
Wir alle sollten wissen, dass das Ehrenamt wichtig für unser gesellschaftliches Zusammenleben ist – das muss ich gar nicht näher ausführen. Einer finanziell klammen Gemeinde sind da leider die Hände gebunden. Aber vielfach ist es schon von Vorteil, wenn man regelmäßig miteinander spricht, Strukturen vereinfacht und sich austauscht – auch in der Gruppe. Die Gemeinde hat die Möglichkeit (falls dem nicht schon so ist), die gemeindeeigenen Anlagen kostenfrei zu überlassen. Denkbar ist (auch auf der kleinen Insel Wangerooge) ein „Markt der Möglichkeiten“, bei dem sich die Vereine vorstellen und für sich werben können. Finanziell überschaubar für die Gemeinde wäre die Einführung eines „Ehrenamtspasses“ für die Aktiven (ähnlich dem Ferienpass für die Wangerooger Kinder im Sommer), mit dem es kleine Vergünstigungen oder Vorteile auf der Insel und auch am Festland gibt, quasi als kleine Belohnung. Die Koordination könnte die Gemeinde übernehmen.

zu Punkt 4
Das Wesentliche ist gesagt. Wichtig ist, dass MITEINANDER gesprochen wird und GEMEINSAM nach Lösungen gesucht wird. Dabei finde ich es außerordentlich hilfreich, wenn sich die betroffenen Vereine, Verbände oder auch Bürger zu Wort melden, um ihre Sicht der Dinge oder Ansätze zur Lösung eines Problems vorzutragen.



Noch einmal herzlichen Dank an Herrn Christoph Brunswick für die Antwort!

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